Selbstverständnis


Wir sind empört über den Umgang von Politik und Behörden mit den Opfern, Angehörigen und Helfern des Anschlages vom 19. Dezember. Wir sind entsetzt über die Zusammenarbeit von Politik und islamistischen Organisationen. Wir vermissen eine öffentliche und freie Diskussion über die Gefahren des Islamismus und Jihadismus. Deshalb haben wir uns im September 2017 entschieden unserer Sorge und unserer Kritik Ausdruck zu verleihen.

Wir sind eine Gruppe Berliner Bürger und Bürgerinnen aus vielfältigen Milieus, mit unterschiedlichen Karrieren und politischen Orientierungen. Wir sind keiner Partei oder Organisation verpflichtet. Wir lehnen jede Zusammenarbeit mit rechten Gruppen und Parteien ab. Wir sehen uns unmissverständlich auf Seiten der historischen Aufklärung. Wir sind liberal, demokratisch, pluralistisch und bedingungslos säkular.

Unsere Forderungen


Die Forderungen unserer Kundgebung am 19. Dezember, 18:00 Uhr am Kurfürstendamm, Ecke Rankestrasse:

  • 1.

    Die Zusammenarbeit mit Gruppen, die dem legalistischen Islamismus zugerechnet werden, muss beendet werden.

    2.

    Moscheen und Vereinsräume, die verfassungsfeindliche Inhalte vermitteln, müssen kontrolliert und gegebenenfalls verboten/geschlossen werden.

    3.

    Der Staat darf nur liberale Organisationen, die die Säkularität respektieren als Dialogpartner akzeptieren.

    4.

    Sicherheitsbehörden müssen ausgebaut und die internationale Kooperation mit ausländischen Polizei- und Geheimdienstbehörden ausgeweitet werden.

    5.

    Das Recht auf freie Meinungsäußerung muss verteidigt werden. Kritik des politischen Islams ist keine Form von Fremdenfeindlichkeit, sondern ein Bekenntnis zur liberalen und säkularen Gesellschaft.

    6.

    Das Berliner Neutralitätsgesetz gehört ausgebaut, bundesweit angewandt und sollte in den Verfassungsrang gehoben werden.
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